Ukraine: erste Flüchtlinge nach Israel evakuiert

Ukraine: erste Flüchtlinge nach Israel evakuiert

Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass am 6. März, die ersten 300 ukrainischen Flüchtlinge am Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv gelandet sind.

Keren Hayesod arbeitet seit dem 24. Februar gemeinsam mit der Jewish Agency und in Kooperation mit der israelischen Regierung unermüdlich daran, ukrainische Juden nach Israel in Sicherheit zu bringen. Dies ist eine komplexe Mission an mehreren Schauplätzen gleichzeitig, da Flüchtlingen aus der vom Krieg zerrissenen Ukraine zuallererst vorübergehenden Schutz in mehreren Nachbarländern finden müssen.

Für die traumatisierten Ankömmlinge ist die Reise noch nicht vorbei. Für sie beginnt nun ein langer und emotionaler Prozess, Israel zu ihrer neuen Heimat zu machen. Keren Hayesod wird weiterhin für sie da sein und alle nach Kräften dabei unterstützen, ein neues Leben aufzubauen.

Gleichzeitig warten und hoffen noch Tausende – unter akuter Bedrohung und in Angst – darauf, evakuiert zu werden.

Unser tief empfundener Dank gilt allen, die helfen, diese Rettungsaktion möglich zu machen. Erste Erfolge sind sichtbar, aber noch viel mehr ist zu tun. Bitte helfen auch Sie, diese historische Herausforderung zu bewältigen.

Spendenkonto:

Frankfurter Sparkasse

IBAN: DE84 5005 0201 0200 5454 50

Verwendungszweck: Notprogramm Ukraine

BIC: HELADEF1822

Gerne können Sie auch unser Spendenformular verwenden.

Ukraine: erste Flüchtlinge nach Israel evakuiert2022-03-09T12:53:30+01:00

Krieg in der Ukraine: Aliya jetzt dringend unterstützen um Leben zu retten

Krieg in der Ukraine: Aliya jetzt dringend unterstützen um Leben zu retten

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit dem 24. Februar 2022 herrscht in der Ukraine Krieg! Dieser erfüllt die ganze Welt mit großer Sorge. In dieser dramatischen Situation wende ich mich an Sie.

Betroffen von der Krise sind unmittelbar auch rund 200.000 Jüdinnen und Juden, die in der Ukraine leben, darunter 17.000 Überlebende der Schoa. Egal wo auf der Welt, wenn die Sicherheit und das Wohlergehen einer jüdischen Gemeinde bedroht ist, wird Keren Hayesod die Mittel bereitstellen, um sie zu versorgen und sicherzustellen, dass Israel ihr als sicherer Hafen offensteht.

 

Keren Hayesods strategischer Partner, The Jewish Agency For Israel, ist aktuell mit 29 Delegierten (Schlichim) sowie 90 lokalen Mitarbeitern vor Ort und hat ein Notfallprogramm aufgelegt, zu dessen Umsetzung ein akuter Bedarf an knapp zehn Millionen Euro errechnet wurde.

Die Beschleunigung der Aliya all derjenigen, die das Land verlassen möchten, ist das Gebot der Stunde. Alle Szenarien eines plötzlichen Ansturms an Flüchtlingen müssen vorbereitet werden. Ein ständig erreichbares Krisenzentrum wird gerade technisch so ausgestattet, dass es der Flut von Anfragen gerecht werden kann. Bereits jetzt steht eine Hotline, über die Bedürftige sich rund um die Uhr melden können.

Da der Flugverkehr eingestellt wurde, müssen Auswanderer mit erheblichem Aufwand über westliche Nachbarländer nach Israel gebracht werden. Die künftigen Neueinwanderer benötigen auf ihrer Flucht aus der Ukraine vorübergehende Unterkünfte in Transitzentren. Diese Notunterkünfte müssen mit Lebensmittelvorräten, Sicherheitsmaßnahmen und weiterem ausgestattet werden.

Dem Zustrom an Neueinwanderern muss auch in Israel begegnet werden. Schätzungen rechnen momentan mit 2.000 Menschen, die durchschnittlich drei Monate in Ankunftszentren untergebracht und versorgt werden müssen.

Dem Schutzbedürfnis der sich im Land befindenden und ggf. verbleibenden jüdischen Gemeinschaft muss zeitgleich mit der Evakuierung Rechnung getragen werden. In einem ersten Schritt wurden die Teams der Jewish Agency und die örtlichen Gemeinden mit Equipment zur sattelitengestützten Kommunikation ausgestattet. Sollten Internet und Telefonnetz ausfallen, können sie auf diesem Weg weiterhin Hilfe rufen. Damit sie eigene Sicherheits- und Notfallmaßnahmen realisieren zu können, etwa um das Plündern von Synagogen zu verhindern, werden den lokalen Gemeinden finanzielle Zuschüsse bereitgestellt.

Zu diesem Zeitpunkt, an dem unser aller Sorge wächst, möchte ich Sie bitten, gemeinsam an der Seite der jüdischen Gemeinde in der Ukraine zu stehen. Die bedürftigen Menschen Israels konnten sich stets auf die weltweite Keren Hayesod-Familie verlassen, halten wir auch in dieser Stunde der Bewährung daran fest.

Einige der dringendsten Kostenpunkte sind jetzt:

  • Verlegung der Operationsbasis der Jewish Agency von Kiew nach Lwiw und falls notwendig nach Warschau: 75.655€
  • Betrieb der 24/7-Notfallhotline zur jüdischen Gemeinde: 39.404€
  • Barstipendien, Notfallausrüstung (Decken, Hygiene etc.) und Verpflegung für Auswanderer: 246.272€
  • Transport der Auswanderer innerhalb der Ukraine und zu Unterkünften in Lwiw: 78.807€
  • Anmietung und Betrieb der Transitunterkunft: 1.848.231€
  • Sicherheit für die Unterkünfte und den Transport zum Flughafen: 59.105€
  • 20 Sattelitentelefone: 59.105€
  • Sicherheitszuschüsse für lokale jüdische Gemeinden: 1.466.850€
  • Sicherer Transport der Auswanderer in eines der Nachbarländer: 206.869€
  • Sichere Unterkunft in einem Nachbarland: 997.458€
  • Charterflüge nach Israel: 1.505.966€
  • Aufnahme in Israel, vorläufige Unterkunft und Erstbedarf: 2.444.750€

Im Namen der Jewish Agency sowie der notleidenden Bevölkerung in der Ukraine bitte ich Sie, sich nach Kräften mit einer Spende an der Bewältigung dieser historischen Aufgabe zu beteiligen.

Für Fragen zu den Details unserer Hilfsmaßnahmen oder den aktuellen Entwicklungen stehe ich Ihnen stets zur Verfügung.

In Dankbarkeit grüßt Sie

Ihr

Sammy Endzweig

Vorsitzender

Spendenkonto:

Frankfurter Sparkasse

IBAN: DE84 5005 0201 0200 5454 50

Verwendungszweck: Notprogramm Ukraine

BIC: HELADEF1822

Gerne können Sie auch unser Spendenformular verwenden.

Krieg in der Ukraine: Aliya jetzt dringend unterstützen um Leben zu retten2022-03-09T12:41:10+01:00