Keren Hayesod intensiviert die Unterstützung von Überlebenden der Schoa in Amigour Wohneinrichtungen.

Wenn am diesjährigen Yom HaShoa in Israel der Opfer des Holocaust gedacht wird, finden sich die letzten Überlebenden in einer erneuten Ausnahmesituation wieder. Aufgrund ihres Alters sind sie physisch besonders von COVID19 bedroht. Aber auch psychisch bedeuten Stress und Einsamkeit für Traumatisierte eine außerordentliche Belastung. In der Isolation drohen alte Ängste und Traumata neu auszubrechen.

„75 Jahre nach der Befreiung der Lager darf die Gegenwart der Überlebenden nicht vergessen werden“, fordert Sammy Endzweig, Vorsitzender von Keren Hayesod Deutschland.

Keren Hayseod hat daher seine Anstrengungen für das Amigour-Projekt verstärkt und finanziert unter anderem Schutzmasken und Schutzkleidung für die Senioren und ihre Betreuer sowie die so wichtige psychologische Begleitung.

Mit der Unterstützung seiner Spender tut Keren Hayesod alles, um den Menschen zu helfen, mit der bedrohlichen Situation besser zurecht zu kommen.