Krieg in der Ukraine: Aliya jetzt dringend unterst├╝tzen um Leben zu retten

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit dem 24. Februar 2022 herrscht in der Ukraine Krieg! Dieser erf├╝llt die ganze Welt mit gro├čer Sorge. In dieser dramatischen Situation wende ich mich an Sie.

Betroffen von der Krise sind unmittelbar auch rund 200.000 J├╝dinnen und Juden, die in der Ukraine leben, darunter 17.000 ├ťberlebende der Schoa. Egal wo auf der Welt, wenn die Sicherheit und das Wohlergehen einer j├╝dischen Gemeinde bedroht ist, wird Keren Hayesod die Mittel bereitstellen, um sie zu versorgen und sicherzustellen, dass Israel ihr als sicherer Hafen offensteht.

 

Keren Hayesods strategischer Partner, The Jewish Agency For Israel, ist aktuell mit 29 Delegierten (Schlichim) sowie 90 lokalen Mitarbeitern vor Ort und hat ein Notfallprogramm aufgelegt, zu dessen Umsetzung ein akuter Bedarf an knapp zehn Millionen Euro errechnet wurde.

Die Beschleunigung der Aliya all derjenigen, die das Land verlassen m├Âchten, ist das Gebot der Stunde. Alle Szenarien eines pl├Âtzlichen Ansturms an Fl├╝chtlingen m├╝ssen vorbereitet werden. Ein st├Ąndig erreichbares Krisenzentrum wird gerade technisch so ausgestattet, dass es der Flut von Anfragen gerecht werden kann. Bereits jetzt steht eine Hotline, ├╝ber die Bed├╝rftige sich rund um die Uhr melden k├Ânnen.

Da der Flugverkehr eingestellt wurde, m├╝ssen Auswanderer mit erheblichem Aufwand ├╝ber westliche Nachbarl├Ąnder nach Israel gebracht werden. Die k├╝nftigen Neueinwanderer ben├Âtigen auf ihrer Flucht aus der Ukraine vor├╝bergehende Unterk├╝nfte in Transitzentren. Diese Notunterk├╝nfte m├╝ssen mit Lebensmittelvorr├Ąten, Sicherheitsma├čnahmen und weiterem ausgestattet werden.

Dem Zustrom an Neueinwanderern muss auch in Israel begegnet werden. Sch├Ątzungen rechnen momentan mit 2.000 Menschen, die durchschnittlich drei Monate in Ankunftszentren untergebracht und versorgt werden m├╝ssen.

Dem Schutzbed├╝rfnis der sich im Land befindenden und ggf. verbleibenden j├╝dischen Gemeinschaft muss zeitgleich mit der Evakuierung Rechnung getragen werden. In einem ersten Schritt wurden die Teams der Jewish Agency und die ├Ârtlichen Gemeinden mit Equipment zur sattelitengest├╝tzten Kommunikation ausgestattet. Sollten Internet und Telefonnetz ausfallen, k├Ânnen sie auf diesem Weg weiterhin Hilfe rufen. Damit sie eigene Sicherheits- und Notfallma├čnahmen realisieren zu k├Ânnen, etwa um das Pl├╝ndern von Synagogen zu verhindern, werden den lokalen Gemeinden finanzielle Zusch├╝sse bereitgestellt.

Zu diesem Zeitpunkt, an dem unser aller Sorge w├Ąchst, m├Âchte ich Sie bitten, gemeinsam an der Seite der j├╝dischen Gemeinde in der Ukraine zu stehen. Die bed├╝rftigen Menschen Israels konnten sich stets auf die weltweite Keren Hayesod-Familie verlassen, halten wir auch in dieser Stunde der Bew├Ąhrung daran fest.

Einige der dringendsten Kostenpunkte sind jetzt:

  • Verlegung der Operationsbasis der Jewish Agency von Kiew nach Lwiw und falls notwendig nach Warschau: 75.655ÔéČ
  • Betrieb der 24/7-Notfallhotline zur j├╝dischen Gemeinde: 39.404ÔéČ
  • Barstipendien, Notfallausr├╝stung (Decken, Hygiene etc.) und Verpflegung f├╝r Auswanderer: 246.272ÔéČ
  • Transport der Auswanderer innerhalb der Ukraine und zu Unterk├╝nften in Lwiw: 78.807ÔéČ
  • Anmietung und Betrieb der Transitunterkunft: 1.848.231ÔéČ
  • Sicherheit f├╝r die Unterk├╝nfte und den Transport zum Flughafen: 59.105ÔéČ
  • 20 Sattelitentelefone: 59.105ÔéČ
  • Sicherheitszusch├╝sse f├╝r lokale j├╝dische Gemeinden: 1.466.850ÔéČ
  • Sicherer Transport der Auswanderer in eines der Nachbarl├Ąnder: 206.869ÔéČ
  • Sichere Unterkunft in einem Nachbarland: 997.458ÔéČ
  • Charterfl├╝ge nach Israel: 1.505.966ÔéČ
  • Aufnahme in Israel, vorl├Ąufige Unterkunft und Erstbedarf: 2.444.750ÔéČ

Im Namen der Jewish Agency sowie der notleidenden Bev├Âlkerung in der Ukraine bitte ich Sie, sich nach Kr├Ąften mit einer Spende an der Bew├Ąltigung dieser historischen Aufgabe zu beteiligen.

F├╝r Fragen zu den Details unserer Hilfsma├čnahmen oder den aktuellen Entwicklungen stehe ich Ihnen stets zur Verf├╝gung.

In Dankbarkeit gr├╝├čt Sie

Ihr

Sammy Endzweig

Vorsitzender

Spendenkonto:

Frankfurter Sparkasse

IBAN: DE84 5005 0201 0200 5454 50

Verwendungszweck: Notprogramm Ukraine

BIC: HELADEF1822

Gerne k├Ânnen Sie auch unser Spendenformular verwenden.