ADI

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Kinder mit schwersten Behinderungen sind meist nicht in der Lage, ihre Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche auszudrücken. Oft werden Rehabilitation und Entwicklung für unmöglich gehalten. Diese Auffassung widerlegt ein Projekt in Israel.

Adi hat nämlich ganz andere Erfahrungen gemacht. Ein Projekt, das Eltern von Kindern mit schwersten Behinderungen 1982 ins Leben gerufen haben. Adi hat wieder und wieder unter Beweis gestellt, dass intensive Therapien und paramedizinische Behandlungen das Leben von betroffenen Menschen verändern können.

Gegenwärtig erhalten 650 Kinder mit schwersten Behinderungen, von Neugeborenen bis zu jungen Erwachsenen, in den vier Adi-Einrichtungen medizinische und rehabilitative Pflege auf höchstem Niveau. Die Organisation ist das größte derartige Netzwerk in Israel. In den Einrichtungen in Jerusalem, Gedera und Bnei Brak sowie im Reha-Dorf im Negev arbeiten hingebungsvolle multidisziplinäre Teams von Therapeuten, Ärzten, Krankenschwestern und Pflegern, Pädagogen und Verwaltungskräften. Unterstützt von Ehrenamtlichen kümmern sie sich gemeinsam um die physischen, medizinischen und emotionalen Bedürfnisse der Bewohner. Darüber hinaus baut Adi eine neue rehabilitative Bildungseinrichtung im Zentrum des Landes mit 300 Plätzen für Kinder vom Kindergarten- bis zum Oberschulalter auf.

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Kinder mit großem Handicap – und viel Potenzial