Prozessbeginn gegen den Attentäter von Halle – Warum die Synagogentür standhieltAm 9. Oktober 2019 schützte niemand die Synagoge in Halle, nur eine Tür stand zwischen den Betenden und dem schwerbewaffneten Terroristen. Dass die Tür ihre lebensrettende Aufgabe erfüllen konnte, ist vor allem drei großzügigen Keren Hayesod-Spendern zu verdanken.

Sie hatten über Keren Hayesod den JAFI Security and Assistance Fund mit den Mitteln ausgestattet, die es ihm ermöglichten, 30.000 € in die schusssichere Tür und eine Videoanlage für die Synagoge in Halle zu investieren. Gut angelegtes Geld.

Der JAFI Security Fund hilft kleinen jüdischen Gemeinden in ganz Europa, notwendige Sicherheitsmaßnahmen zu realisieren, die sie sich selbst nicht leisten könnten. Es gehört zu den Lehren der jüdischen Geschichte, dass wir die Abwehr antisemitischer Gewalt nicht dem Zufall überlassen dürfen.

Der Yom Kippur 5780 in Halle hat erneut auf dramatische Weise vor Augen geführt, dass es im Zweifelsfall leider weiterhin der jüdischen Gemeinschaft selbst – in Israel und der Diaspora – sowie den einzelnen wachsamen Nichtjuden, die sich um ihre Mitbürger sorgen, überlassen bleibt, das Schlimmste zu verhindern.

Keren Hayesod wird immer helfen, damit auch kleine Gemeinden nicht schutzlos dem Hass ausgeliefert sind.

Wenn Sie den Sicherheitsfonds unterstützen möchten, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf: kh.ffm@keren-hayesod.de oder 069-610 93 80