Amigour

Seniorenheime, in denen es sich zu leben lohnt

Wohnungsknappheit und hohe Mietpreise sind für viele Holocaust-Überlebende in Israel ein großes Problem, insbesondere für Einwanderer aus Russland. Keren Hayesod stellt in seinen Amigour-Senioreneinrichtungen Wohnungen zu günstigen Mieten und mit Betreuungsangeboten zur Verfügung. Die Bewohner sollen möglichst lange möglichst eigenständig leben und die Gemeinschaft mit anderen genießen. Amigour bietet eine breite Palette sozialer und kultureller Dienstleistungen an, um die Lebensqualität der Seniorinnen und Senioren zu steigern: Hebräisch- und Computerkurse, Vorträge, Ausflüge, Theater- und Chorgruppen. Viele Aktivitäten werden in Kooperation mit Schulen, Soldaten und lokalen Freiwilligendiensten angeboten, einige initiieren die Bewohner auch selbst. Auf diese Weise gehören die alten Menschen dazu, sie sind sozial eingebunden und fühlen sich wertgeschätzt.

Wie sehen die Freizeitangebote aus (Beispiele)?

Ausflüge:
Holocaustüberlebende mit körperlichen Behinderungen verbringen einen Tag im Zoo.

Mützen für krebskranke Kinder:
Einige Holocaust-Überlebende organisierten eine Handarbeitsgruppe, um Mützen für die kleinen Patienten der onkologischen Kinderstation des Rambam-Hospitals in Haifa zu stricken.

Modenschau:
Als Nachmittagsevent planten einige Damen eine Modenschau. Auf dem Laufsteg zeigten sie ihre eleganten Kreationen, als Mannequins konnten sie sich sehen lassen. Die Schau war ein großer Erfolg, die Resonanz der anderen Bewohner sehr positiv. Fortsetzung folgt!

Theaternachmittag:
Einen Nachmittag lang unterhalten zwei prominente Schauspieler (Yaakov Bodo und Monika Vardimon) Holocaustüberlebende mit Liedern und Sketchen auf Jiddisch.

Schabbat:
Jeden Freitagabend treffen sich Bewohner und Mitarbeiterteams, um gemeinsam Schabbat zu feiern.

AMIGOUR

Lebensabend in Würde für Holocaust-Überlebende

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AMIGOUR

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